Volkmar Schöneburg hat zum dritten Mal den von ihm gestifteten Helmut Preißler Preis verliehen. Im Rahmen der „Offenen Schreibwerkstatt Beeskow“ findet einmal im Jahr die Auszeichnung der besten Arbeiten statt.

In der eineinhalbstündigen Veranstaltung am 3. März 2017 auf der Burg Beeskow wurden insgesamt 12 Texte gelesen. Den ersten Preis von 200 Euro erhielt Christoph Huth für sein Gedicht „Joachim Witts Goldener Reiter“ über die Unterbringung in der Psychiatrie. Kerstin Welke bekam den zweiten Preis von 100 Euro für ihren Prosa Text „Was bleibt“, der Erinnerungen an die Reichspogromnacht thematisierte. Der Abend wurde musikalisch umrahmt von Eva Schubert.

Teilnehmer der "Offenen Schreibwerkstatt Beeskow" bei der Preisverleihung

Teilnehmer der „Offenen Schreibwerkstatt Beeskow“ bei der Preisverleihung
© Christoph Ulbricht

Die „Offene Schreibwerkstatt Beeskow“ wurde 2011 von Carmen Winter gegründet und wird vom Burgförderverein unterstützt. Einmal monatlich treffen sich die Hobbyschreiber auf der Burg Beeskow, lesen und diskutieren ihre Beiträge aus Lyrik und Prosa. Insgesamt 39 Teilnehmer hatte die Schreibwerkstatt bisher. Der Jury, bestehend aus Carmen Winter, Florentine Nadolni (Leiterin der Burg Beeskow) und Volkmar Schöneburg, ist die Entscheidung 2017 nicht leicht gefallen.

Florentine Nadolni, Kerstin Welke, Volkmar Schöneburg

v.l.n.r. Florentine Nadolni, Kerstin Welke, Volkmar Schöneburg
© Christoph Ulbricht

Pressebericht im Spreebote am Abend